Das nationale Gesundheitswesen

Gesundheitsversorgung in Griechenland

Die Qualität des griechischen Gesundheitswesens lässt viel zu wünschen übrig, es wird aber laufend verbessert.

Das nationale Gesundheitswesen

1983 hat Griechenland zusammen mit anderen südeuropäischen Ländern eine staatliche Gesundheitsversorgung eingeführt (IKA). Obwohl der medizinische Standard in Griechenland sehr hoch ist, zählt das Gesundheitssystem zu den schlechtesten in Europa – Hauptgrund dafür ist das zu knappe Budget. Die öffentlichen Spitäler sind hoffnungslos überfüllt, an den hygienischen Zuständen gibt es aber nichts auszusetzen.

Es überrascht wenig, dass die steuerlichen Abgaben, die dem Gesundheitssystem zugeführt werden, die niedrigsten innerhalb der EU sind. Nur ein vergleichsweise geringer Prozentsatz des BIP wird ins Gesundheitswesen investiert.

In Griechenland existieren private und öffentliche Gesundheitsversorgung gleichberechtigt nebeneinander und komplettieren sich gegenseitig. Die Infrastruktur der öffentlichen Versorgung ist in machen Regionen Griechenlands (speziell auf den Inseln) allerdings nicht weit ausgebaut – weswegen Überweisungen von Provinz- und Inselhospitälern nach Spitälern in Athen oder anderen großen Städten (z.B. das Universitätsspital von Ionnina) üblich sind.

Die griechische Regierung arbeitet momentan daran, die staatlichen Gesundheitsleistungen und die Infrastruktur auszubauen. Mit Hilfe von Subventionsgeldern aus der EU werden die Spitäler auf den neuesten technischen Stand gebracht und neue Spitäler errichtet (z.B. auf Korfu). Außerdem wird in mobile medizinische Einheiten, High-Tech Ausrüstung und Unfall- und Notfallversorgung investiert.

Die IKA begünstigt jene Arbeiter und Angestellte (inklusive deren Familienmitglieder – auch jene aus Nicht-EU-Staaten), die Sozialversicherungs-Abgaben bezahlen. Beitragszahler bezahlen nur 25% der eigentlichen Kosten für Medikamente – für nicht notwendige Medikamente sowie für Brillen und Zahnbehandlungen müssen jedoch erheblich höhere Beiträge entrichtet werden. Auf der anderen Seite sind notwendige Zahnbehandlungen größtenteils kostenlos.

Wenn Sie vom staatlichen Gesundheitssystem ausgeschlossen sind, ist es unbedingt notwendig, eine private Versicherung abzuschließen. Dies empfiehlt sich aber auch für öffentlich Versicherte, da die staatliche Gesundheitsversorgung nicht flächendeckend bzw. teilweise unzureichend ist und für nicht-lebensnotwendige Operationen sehr lange Wartelisten bestehen.

Wenn Sie Ferien in Griechenland machen, sollten Sie eine Urlaubsversicherung abschließen. Touristen aus EU-Mitgliedsstaaten haben durch die E-Card Anspruch auf grundlegende medizinische Versorgung – trotzdem sollten Sie für Eventualitäten, wie etwa die Notwendigkeit eines Rücktransports in Ihr Heimatland, vorsorgen und eine zusätzliche Urlaubsversicherung abschließen.

Die Griechen zählen zu den gesündesten Menschen weltweit und weisen die höchste Lebenserwartung unter allen EU-Bürgern auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Grieche einen Herzinfarkt erleidet, zählt zu den geringsten auf der Welt – eine Tatsache, die vor allem der Ernährung (bestehend z.B. aus Knoblauch, Olivenöl und Rotwein) zugeschrieben wird. Das gleiche gilt für Krebserkrankungen. Auf der anderen Seite liegt Griechenland was das Rauchen angeht im europäischen Spitzenfeld – gleichzeitig ist der Prozentsatz der auf das Rauchen zurückzuführenden Krankheiten sehr hoch.

1983 hat Griechenland zusammen mit anderen südeuropäischen Ländern eine staatliche Gesundheitsversorgung eingeführt (IKA). Obwohl der medizinische Standard in Griechenland sehr hoch ist, zählt das Gesundheitssystem zu den schlechtesten in Europa – Hauptgrund dafür ist das zu knappe Budget. Die öffentlichen Spitäler sind hoffnungslos überfüllt, an den hygienischen Zuständen gibt es aber nichts auszusetzen.

Es überrascht wenig, dass die steuerlichen Abgaben, die dem Gesundheitssystem zugeführt werden, die niedrigsten innerhalb der EU sind. Nur ein vergleichsweise geringer Prozentsatz des BIP wird ins Gesundheitswesen investiert.

In Griechenland existieren private und öffentliche Gesundheitsversorgung gleichberechtigt nebeneinander und komplettieren sich gegenseitig. Die Infrastruktur der öffentlichen Versorgung ist in machen Regionen Griechenlands (speziell auf den Inseln) allerdings nicht weit ausgebaut – weswegen Überweisungen von Provinz- und Inselhospitälern nach Spitälern in Athen oder anderen großen Städten (z.B. das Universitätsspital von Ionnina) üblich sind.

Die griechische Regierung arbeitet momentan daran, die staatlichen Gesundheitsleistungen und die Infrastruktur auszubauen. Mit Hilfe von Subventionsgeldern aus der EU werden die Spitäler auf den neuesten technischen Stand gebracht und neue Spitäler errichtet (z.B. auf Korfu). Außerdem wird in mobile medizinische Einheiten, High-Tech Ausrüstung und Unfall- und Notfallversorgung investiert.

Die IKA begünstigt jene Arbeiter und Angestellte (inklusive deren Familienmitglieder – auch jene aus Nicht-EU-Staaten), die Sozialversicherungs-Abgaben bezahlen. Beitragszahler bezahlen nur 25% der eigentlichen Kosten für Medikamente – für nicht notwendige Medikamente sowie für Brillen und Zahnbehandlungen müssen jedoch erheblich höhere Beiträge entrichtet werden. Auf der anderen Seite sind notwendige Zahnbehandlungen größtenteils kostenlos.

Wenn Sie vom staatlichen Gesundheitssystem ausgeschlossen sind, ist es unbedingt notwendig, eine private Versicherung abzuschließen. Dies empfiehlt sich aber auch für öffentlich Versicherte, da die staatliche Gesundheitsversorgung nicht flächendeckend bzw. teilweise unzureichend ist und für nicht-lebensnotwendige Operationen sehr lange Wartelisten bestehen.

Wenn Sie Ferien in Griechenland machen, sollten Sie eine Urlaubsversicherung abschließen. Touristen aus EU-Mitgliedsstaaten haben durch die E-Card Anspruch auf grundlegende medizinische Versorgung – trotzdem sollten Sie für Eventualitäten, wie etwa die Notwendigkeit eines Rücktransports in Ihr Heimatland, vorsorgen und eine zusätzliche Urlaubsversicherung abschließen.

Die Griechen zählen zu den gesündesten Menschen weltweit und weisen die höchste Lebenserwartung unter allen EU-Bürgern auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Grieche einen Herzinfarkt erleidet, zählt zu den geringsten auf der Welt – eine Tatsache, die vor allem der Ernährung (bestehend z.B. aus Knoblauch, Olivenöl und Rotwein) zugeschrieben wird. Das gleiche gilt für Krebserkrankungen. Auf der anderen Seite liegt Griechenland was das Rauchen angeht im europäischen Spitzenfeld – gleichzeitig ist der Prozentsatz der auf das Rauchen zurückzuführenden Krankheiten sehr hoch.

Weitere empfohlene Artikel

Hat Dir dieser Artikel geholfen?

Hast Du ein Feedback, Update oder Fragen zum Thema? Kommentiere hier: