Bewerbungen

Bewerbungsunterlagen, Lebenslauf und Interview

Sie können sich für einen Job per Telefon, Fax oder Email bewerben, vor allem, wenn Sie von jemandem empfohlen wurden.

Bewerbungen

Der normale Bewerbungsweg ist jedoch ein formelles Anschreiben mit einem Lebenslauf. Viele Unternehmen akzeptieren inzwischen auch Online-Bewerbungen über spezielle Formulare auf ihren Internetseiten.

Anschreiben

Das Anschreiben ( lettre de motivation) hat in Frankreich einen hohen Stellenwert. In Ihrem Anschreiben sollten Sie erklären, warum Sie sich für einen Job bewerben und warum Sie für diesen qualifiziert sind. Das Anschreiben sollte eine Seite umfassen (maximal jedoch zwei), als Standardbrief formatiert werden und in einem formellen Stil gehalten werden.

Das Standardformat eines Anschreibens umfasst die folgenden Elemente:

  • In der linken oberen Ecke der Seite: Name und Vorname, vollständige private Adresse, Telefonnummer (mit internationaler Vorwahl) sowie Email-Adresse
  • Am rechten oberen Rand: Ort und Datum, einige Zeilen darunter die Firmenadresse und die Person, an die das Schreiben adressiert ist (A l’attention de M/Mme … )
  • den Betreff (z.B. Sujet: Poste de Junior en Marketing)
  • den Haupttext
  • am rechten unteren Rand: die Unterschrift

Früher wurden Bewerbungsanschreiben in Frankreich per Hand geschrieben, doch heute sollten Sie dies nur noch tun, wenn Sie explizit darum gebeten werden. In diesem Fall wird das Unternehmen wahrscheinlich Ihre Handschrift analysieren.

Lebenslauf (CV, résumé)

Ein gut aufgebauter und gestalteter Lebenslauf ist für jede erfolgreiche Bewerbung notwendig. Beachten Sie, dass das französische Lebenslauf-Format von den Gepflogenheiten Ihres Heimatlandes abweichen kann. So wird z.B. die Ausbildung i.d.R. an erster Stelle aufgeführt. Der Lebenslauf sollte maximal eine Seite lang sein. Bei einer längeren Berufserfahrung (mehr als 10 Jahre) oder bei Bewerbungen auf technische Positionen kann er auch zwei Seiten lang sein.

Das Format hängt stark von der Branche und der Art der Arbeit ab. In manchem Fällen ist eher ein konservatives Format vorzuziehen, in anderen können Sie von etwas Originalität profitieren. Das klassische Lebenslauf-Format lässt sich in vier Grundbestandteile aufgliedern:

1. Persönliche Informationen: Name, Adresse und Telefonnummer (mit internationaler Vorwahl), Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand und Nationalität. Informationen zu Ihrer Religion, Ihrem Gesundheitsstatus sowie politische Mitgliedschaften sollten nicht angegeben werden.

2. Ausbildung: Zeugnisse und Qualifikationen mit Angabe von Daten sowie (wenn möglich) einem französischen äquivalenten Abschluss und einer Beschreibung der Lehrinhalte. Fortbildungen während Ihrer Arbeitszeiten. Sprachkenntnisse und Niveau (sehr wichtig, vor allem als Ausländer)

3. Berufserfahrung: Je ein Absatz zu jeder beruflichen Station, einschließlich Zeitraum, Unternehmensnamen, Position und Ort (falls sich dies nicht aus dem Kontext ergibt, sollten Sie auch den Unternehmensgegenstand sowie die Branche erwähnen). Beschreiben Sie auch Ihren Verantwortungsbereich (z.B. anhand von Mitarbeitern und Budget) und was Sie konkret erreicht haben.

4. Persönliche Aktivitäten, Hobbies, Sonstiges: Zwar sind diese Angaben optional sind, doch können sie Ihrem künftigen Arbeitgeber ein besseres Bild von Ihrer Persönlichkeit vermitteln. Positiv angesehen werden vor allem „aktive“ Hobbies wie z.B. Sport. Ehrenamtliche Tätigkeiten wie z.B. Mitgliedschaften in Studentenvertretungen oder anderen Organisationen sollten Sie ebf. erwähnen, ebenso Reisen sowie längere Aufenthalte in Frankreich.

Das CEDEFOP (European Centre for the development of Vocational Training) hat ein Standard-Modell für einen europäischen Lebenslauf entwickelt. Dieser ist zwar in französischen Unternehmen nicht sehr verbreitet, kann aber für Bewerbungen bei EU-Institutionen sinnvoll sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.cedefop.eu.int .

Nachfragen

Nachdem Sie Ihre Bewerbung verschickt haben, sollten diese mit Telefonanrufen nachverfolgen. Starten Sie hiermit nach ca. einer Woche und fragen Sie, ob die Bewerbung angekommen ist. Wenn Ihnen jemand aus dem Unternehmen verspricht, Sie zurückzurufen, melden Sie sich erneut, falls dieser Rückruf nicht erfolgt. Seien Sie hartnäckig, und geben Sie nicht sofort auf, wenn Sie nicht umgehend eine Einladung erhalten.

Das Bewerbungsgespräch

Falls Sie eine Einladung zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch erhalten, sollten Sie sich vorher umfassend über das Unternehmen und dessen jüngste Entwicklungen informieren (sowohl über die Internetseite des Unternehmens als auch über externe Quellen). Bringen Sie zudem Fotokopien von sämtlichen Zeugnissen mit.

Je nach Position und Firma variieren die Gespräch start in Ihrer Art und Länge, erkundigen Sie sich vorab nach den Details. In einigen Fällen wird Ihnen ein psychologischer oder Wissens-basierter Test vorgelegt.

Nach dem Interview

Nach einem Bewerbungsgespräch sollten Sie sich immer per Email, Brief oder sogar per Telefon noch einmal melden. Bedanken Sie sich bei Ihrem Interviewpartner für seine Zeit, fragen Sie, ob Sie weitere Informationen zur Verfügung stellen können und bekunden Sie Ihr Interesse an dem Job. Falls Sie das Gefühl haben, dass einige Punkte während des Interviews nicht klar geworden sind, sollten Sie diese im nachhinein klären.

Der normale Bewerbungsweg ist jedoch ein formelles Anschreiben mit einem Lebenslauf. Viele Unternehmen akzeptieren inzwischen auch Online-Bewerbungen über spezielle Formulare auf ihren Internetseiten.

Anschreiben

Das Anschreiben ( lettre de motivation) hat in Frankreich einen hohen Stellenwert. In Ihrem Anschreiben sollten Sie erklären, warum Sie sich für einen Job bewerben und warum Sie für diesen qualifiziert sind. Das Anschreiben sollte eine Seite umfassen (maximal jedoch zwei), als Standardbrief formatiert werden und in einem formellen Stil gehalten werden.

Das Standardformat eines Anschreibens umfasst die folgenden Elemente:

  • In der linken oberen Ecke der Seite: Name und Vorname, vollständige private Adresse, Telefonnummer (mit internationaler Vorwahl) sowie Email-Adresse
  • Am rechten oberen Rand: Ort und Datum, einige Zeilen darunter die Firmenadresse und die Person, an die das Schreiben adressiert ist (A l’attention de M/Mme … )
  • den Betreff (z.B. Sujet: Poste de Junior en Marketing)
  • den Haupttext
  • am rechten unteren Rand: die Unterschrift

Früher wurden Bewerbungsanschreiben in Frankreich per Hand geschrieben, doch heute sollten Sie dies nur noch tun, wenn Sie explizit darum gebeten werden. In diesem Fall wird das Unternehmen wahrscheinlich Ihre Handschrift analysieren.

Lebenslauf (CV, résumé)

Ein gut aufgebauter und gestalteter Lebenslauf ist für jede erfolgreiche Bewerbung notwendig. Beachten Sie, dass das französische Lebenslauf-Format von den Gepflogenheiten Ihres Heimatlandes abweichen kann. So wird z.B. die Ausbildung i.d.R. an erster Stelle aufgeführt. Der Lebenslauf sollte maximal eine Seite lang sein. Bei einer längeren Berufserfahrung (mehr als 10 Jahre) oder bei Bewerbungen auf technische Positionen kann er auch zwei Seiten lang sein.

Das Format hängt stark von der Branche und der Art der Arbeit ab. In manchem Fällen ist eher ein konservatives Format vorzuziehen, in anderen können Sie von etwas Originalität profitieren. Das klassische Lebenslauf-Format lässt sich in vier Grundbestandteile aufgliedern:

1. Persönliche Informationen: Name, Adresse und Telefonnummer (mit internationaler Vorwahl), Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand und Nationalität. Informationen zu Ihrer Religion, Ihrem Gesundheitsstatus sowie politische Mitgliedschaften sollten nicht angegeben werden.

2. Ausbildung: Zeugnisse und Qualifikationen mit Angabe von Daten sowie (wenn möglich) einem französischen äquivalenten Abschluss und einer Beschreibung der Lehrinhalte. Fortbildungen während Ihrer Arbeitszeiten. Sprachkenntnisse und Niveau (sehr wichtig, vor allem als Ausländer)

3. Berufserfahrung: Je ein Absatz zu jeder beruflichen Station, einschließlich Zeitraum, Unternehmensnamen, Position und Ort (falls sich dies nicht aus dem Kontext ergibt, sollten Sie auch den Unternehmensgegenstand sowie die Branche erwähnen). Beschreiben Sie auch Ihren Verantwortungsbereich (z.B. anhand von Mitarbeitern und Budget) und was Sie konkret erreicht haben.

4. Persönliche Aktivitäten, Hobbies, Sonstiges: Zwar sind diese Angaben optional sind, doch können sie Ihrem künftigen Arbeitgeber ein besseres Bild von Ihrer Persönlichkeit vermitteln. Positiv angesehen werden vor allem „aktive“ Hobbies wie z.B. Sport. Ehrenamtliche Tätigkeiten wie z.B. Mitgliedschaften in Studentenvertretungen oder anderen Organisationen sollten Sie ebf. erwähnen, ebenso Reisen sowie längere Aufenthalte in Frankreich.

Das CEDEFOP (European Centre for the development of Vocational Training) hat ein Standard-Modell für einen europäischen Lebenslauf entwickelt. Dieser ist zwar in französischen Unternehmen nicht sehr verbreitet, kann aber für Bewerbungen bei EU-Institutionen sinnvoll sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.cedefop.eu.int .

Nachfragen

Nachdem Sie Ihre Bewerbung verschickt haben, sollten diese mit Telefonanrufen nachverfolgen. Starten Sie hiermit nach ca. einer Woche und fragen Sie, ob die Bewerbung angekommen ist. Wenn Ihnen jemand aus dem Unternehmen verspricht, Sie zurückzurufen, melden Sie sich erneut, falls dieser Rückruf nicht erfolgt. Seien Sie hartnäckig, und geben Sie nicht sofort auf, wenn Sie nicht umgehend eine Einladung erhalten.

Das Bewerbungsgespräch

Falls Sie eine Einladung zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch erhalten, sollten Sie sich vorher umfassend über das Unternehmen und dessen jüngste Entwicklungen informieren (sowohl über die Internetseite des Unternehmens als auch über externe Quellen). Bringen Sie zudem Fotokopien von sämtlichen Zeugnissen mit.

Je nach Position und Firma variieren die Gespräch start in Ihrer Art und Länge, erkundigen Sie sich vorab nach den Details. In einigen Fällen wird Ihnen ein psychologischer oder Wissens-basierter Test vorgelegt.

Nach dem Interview

Nach einem Bewerbungsgespräch sollten Sie sich immer per Email, Brief oder sogar per Telefon noch einmal melden. Bedanken Sie sich bei Ihrem Interviewpartner für seine Zeit, fragen Sie, ob Sie weitere Informationen zur Verfügung stellen können und bekunden Sie Ihr Interesse an dem Job. Falls Sie das Gefühl haben, dass einige Punkte während des Interviews nicht klar geworden sind, sollten Sie diese im nachhinein klären.

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